Freudig können wir euch verkünden, dass der Hund, welchen wir letztes Wochenende gerettet haben wieder aus dem Tierspital zurück bei seiner Besitzerin ist.

Doch von vorne: Bei einer Telefonkonferenz wurden wir aufgeboten, wegen eines Hundes der in einen Schacht gelangt ist, und nicht mehr herauskam. Vor Ort zeigte uns die Besitzerin in welchen Schacht der Hund gegangen ist. Dieser ist ca. 40 cm hoch und 20 cm breit. Von vorne konnte der Hund nicht gesehen werden. Bereits da äusserte die Halterin die Vermutung, dass es hinten im Schacht eine Stufe haben muss, welche der Hund nun nicht mehr überwinden kann. Wir schraubten die links daneben liegenden Lüftungsgitter ab. Sogleich sahen wir, dass die Halterin absolut richtig lag. Noch viel schlimmer war, dass es sich nicht um eine kleine Stufe handelte, sondern um einen ca. 5 Meter tiefen Schacht. Auf dessen Boden sahen wir den Hund, der von einer Seite zur anderen lief.

Eine Leiter in den Schacht zu stellen, war wegen den Abmessungen nicht möglich. Beim Suchen nach Möglichkeiten zum Hund zu gelangen, sahen wir ganz unten am Schacht eine Kontur in der Wand. Wir vermuteten, dass es sich dabei um eine Tür handelt. Wir verschafften uns Zugang zum Gebäude und suchten das Untergeschoss nach dieser vermeintlichen Tür ab. Tatsächlich war es eine ca. 1 m hohe Wartungstür, welche direkt unten in den Schacht führte. Durch diese konnten wir den Hund retten und der glücklichen Halterin zurückgeben. Um ihn zu schonen, trugen wir ihn gleich aus dem Gebäude. Die Halterin fuhr ihn dann sogleich in das Tierspital.

Anschliessend an den Einsatz informierten wir noch die entsprechende Verwaltung über die Absturzgefahr. Der Schacht wurde dann bereits am darauffolgenden Tag verschlossen.

Wir wünschen dem Hund weiterhin eine gute Genesung.